Max-Planck-Institut für Informatik
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Press Release: 13. June 2003 (Language: German)

Transatlantischer Brückenschlag zwischen dem Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken und der Stanford University

Siehe dazu auch Pressemitteilung der MPG.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung bewilligte jetzt ein Projekt, in dem zwei weltweit führende Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Informationstechnik, das Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken und die Stanford University, gemeinsame Forschungsprojekte durchführen, die primär der Heranbildung deutscher Spitzennachwuchskräfte in der Informationstechnik und somit der Zukunftssicherung Deutschlands auf diesem Gebiet dienen soll.

Das gemeinsame Forschungsprogramm betrifft die Computergraphik und die Graphische Kommunikation als Schlüsseltechnologien zukünftiger Informationsverarbeitungssysteme. Es geht dabei sowohl um Grundlagenforschung wie auch um anwendungsorientierte Forschung. Die Projekte werden virtuell organisiert, so dass sie uneingeschränkt sowohl in Saarbrücken wie auch in Stanford bearbeitet werden können.


Dabei wird in einem Wettbewerb ausgesuchten hervorragenden jungen Postdocs die Möglichkeit gegeben, unter der Betreuung je eines Mentors aus Deutschland und aus den USA mit einer kleinen Arbeitsgruppe drei bis maximal fünf Jahre lang zu forschen. Nach einem auf zweieinhalb Jahre beschränkten Aufenthalt in Stanford, wo sie den Status eines „Assistent Professors“ innehaben, kehren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wieder zurück in die Max-Planck-Gesellschaft nach Deutschland und setzen ihre Arbeit in Saarbrücken fort.

Dieses Modell soll dem oft beobachteten "Brain Drain" in die USA attraktive Rückkehrperspektiven nach Deutschland entgegensetzen und so hochqualifizierten Nachwuchs auf dem Gebiet des Visual Computing für Deutschland sichern.

Das gemeinsame Forschungsprogramm wird finanziell von beiden Seiten getragen. Das BMBF bewilligte der Max-Planck-Gesellschaft jetzt für eine erste Phase fünfzehn Forschungsprojekte von insgesamt zwanzig Vorhaben im Umfang von 6,9 Mio. Euro für vier Jahre. Es handelt sich um eine Anstoßfinanzierung des BMBF, die in regelmäßigen Abständen auf Erreichung ihrer Ziele überprüft wird und später in die eigene Finanzierung der Max Planck Gesellschaft übergehen soll.


Weitere Informationen

Prof. Dr. Hans-Peter Seidel
Max-Planck-Institut für Informatik
Im Stadtwald
D-66123 Saarbrücken
Tel.: 0681 9325-401
Fax: 0681 9325-499
Email: hpseidel@mpi-sb.mpg.de



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  • Roxane Wetzel, 07/01/2003 01:47 PM
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  • Christel Weins, 06/13/2003 05:43 PM
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